Mensch-Natur-Verhältnis

   

   
         
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  Freie Universität Berlin
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte 
Prof. Dr. Klaus Peter Kisker 

Veranstaltung: Grundlagen und Kontroversen in der Marx´schen Politischen Ökonomie
Seminar Wintersemester 2001/2002
bei: Prof. Dr. Klaus Peter Kisker

 
Ökologie


MenschNatur

Migration

Arbeitsmarkt

J. Bentham





       
       
       
         
         
   

 

Thema der Arbeit:

Das Mensch-Natur-Verhältnis (Ökologie)

 

 

Verfasser: Karadas, Bünyamin

Studiengang Volkswirtschaftslehre

7. Fachsemester

Matrikelnummer: 34 13 529

Berlin, 14.2.2002

 

Vorbemerkung

Das Thema meiner Arbeit lautet: Mensch-Natur-Verhältnis und zwar bei Karl Marx.

Ich werde versuchen, diesem Thema im Kontext der menschlichen-ökonomischen Entwicklung gerecht zu werden. Vorangestellt ist das gegenwärtige Ökologieproblem, welches sich uns darstellt durch unsere Wirtschafts- und Lebensweise. Eine Wirtschafts- und Lebensweise, die aus der Industrialisierung entstanden ist. Daher sehe ich es als notwendig an, einen sehr kurzen historischen Abriss der Entwicklung der ökonomischen Beziehung zwischen Mensch und Natur zu leisten, um daraus die Veränderung und damit die Tragweite der veränderten Beziehung zwischen Mensch und Natur in der Industrialisierung aufzuzeigen. Dem schließt sich die dialektische Mensch-Natur Betrachtung von Karl Marx an und einer abschließende kritischen Würdigung von seinem Mensch-Natur-Verständnisses, aus dem hervorgeht, dass Marx immer noch aktuell ist, wenn man sich unser Ökologieproblem vergegenwärtigt.

 

1 Das Ökologieproblem

„Am Anfang steht ein Bild: Ein ungewöhnliches Gebäude wird errichtet. Viele sind daran beteiligt. Jedes Jahr wird ein Stockwerk dazugebaut. Das Gebäude wird größer und größer. Es gerät zum Symbol für Wachstum und Fortschritt. Es scheinen ihm keine Grenzen gesetzt. Erst mit den Jahren bemerken die Bauleute, daß sie zuwenig an die Fundamente gedacht haben. Während oben Stockwerk um Stockwerk erhöht wird, entsteht unten zunehmende Unsicherheit und Unruhe. Die ursprünglichen Fundamente waren für solche Ausmaße nicht vorgesehen. Der Boden war für ein Gebäude dieser Größe nicht ausreichend auf Stabilität und Tragfähigkeit geprüft. Während in den Etagen der Fortschritt unaufhaltsam vorangetrieben wird, beginnt man am Boden zu fragen, ob das ganze Gebäude nicht früher oder später einstürzen müsse...“[1]

 

Die Bedrohung des gesamten Lebens auf unserem Planeten wird heute durch die vielfältigen Medien den Menschen immer bewusster. Immer mehr Menschen machen unser marktwirtschaftliches Wirtschaftssystem mit der immer größeren Technisierung, um die natürlichen Ressourcchen auszubeuten und Abfall der Natur zu überlassen, für die Zerstörung der Erde verantwortlich. Diese Krisenbedrohung ist heute in unseren Ökosystemen zu beobachten. Es entsteht aber auch ein Bewusstsein, dass Technik und Wachstum nicht nur Nutzen stiftet, sondern auch das gesamte Leben in der Biosphäre bedroht. Unser Klima verändert sich durch unsere gegenwärtiger Energieherstellung. Unsere Produktionsweise verseucht die Böden und das Trinkwasser. Unser Massenkonsum entzieht den nachfolgenden Generationen jegliche Lebensgrundlage. Längst sind die Auswirkungen unserer Wirtschaftsweise spürbar: Veränderung des Klimas, Anstieg des Meeresspiegels, Wüstenbildung und Artensterben sowie „Zivilisationskrankheiten“, wie die Zunahme von Allergien, Krebs, Neurodermitis und Depressionen. Unsere aus dem „Wohlstand“ abgeleitete Lebensweise schlägt sich in Zunahme an Übergewichtigen, an Herz- und Kreislaufbeschwerden und der Zunahme von Egozentrikern nieder. Längst ist ein Ausmaß erreicht, bei dem wir nicht mehr abschätzen können, welche weiteren Konsequenzen für uns zu erwarten sind. Der Versuch einer Technikfolgeabschätzung (TA) für die Kernenergie oder die Gentechnologie erweist sich als ein hoffnungsloses Unterfangen. Die möglichen Konsequenzen des Artensterbens, der Überfischung der Meere, der Abholzung der Wälder und der Klimaveränderung haben längst die räumliche und zeitliche Überschaubarkeit überschritten. Ein Krisenzustand, der äußerlich wie auch innerlich zu beobachten ist. Die dringlichten Fragen unserer hochkomplexen-technischen-ökonominierten Zeit sind, was der einzelne glauben soll, was er tun soll und woran er sich orientieren soll. Eine heftige Suche nach Lösungen für unser Ökologieproblem ist im Gange. Die Fundamentalisten und Ideologen aller Couleur sind inzwischen dabei den Menschen radikale und einfache Lösungen zu verkaufen oder gar aufzuzwingen. Wie konnte es aber zu dieser verfahrenen Situation kommen? Wie war es möglich, dass unsere Ökonomie, die uns doch unser Leben erhalten sollte, unser Leben als gesamte Gattung Mensch bedroht? Ein Blick zurück in die Vergangenheit der menschlichen Ökonomie soll helfen meine Fragen zu beantworten.

 

2 Die menschliche Ökonomie und sein Verhältnis zur Natur

2.1 Das Paläolithikum und seine Wirtschaftsweise

Das Paläothikum wird als die früheste Zeit der Menschheitsgeschichte betrachtet. Sie begann vor ca. 2,5 Millionen Jahren und dauerte bis ungefähr 8000 v. Chr. Erstmals verwendeten Lebewesen auf der Erde Steinwerkzeuge. Die Werkzeuge waren noch sehr Primitiv. Flussschotter und zersplitterte Steine waren die ersten Steinwerkzeuge. Vor ca. 1 Million Jahren entdeckte der Mensch das Feuer und verarbeitete die Steine schon zu Faustkeilen und verwendete Holzlanzen für die gemeinsame Grosswildjagt.  Mit dem Auftreten des Homo sapiens sapiens am Ende des Paläolithikums vor 40000 v. Chr. traten erstmals spezialisierte Werkzeuge, wie Nadeln, Harpunen und Pfeil und Bogen für die Jagd auf. Funde von Schmuckgegenständen und Wandzeichnungen in Höhlen deuten schon eine komplexe kulturelle Entwicklung des Homo sapiens sapiens an. Die Verbreitung z. B. von Muscheln des Mittelmeeres weisen auch schon auf einen regen  Tauschhandel dieser Zeit hin.[2]

Trotz der Entwicklung von Werkzeugen und Kunstgegenständen und der immer weiter differenzierten sozialen Schichtung, wie Schamanen, Jäger, Kunst und Werkzeughersteller ist im Paläolithikum der Mensch noch sehr stark von der produktiven Natur und seinen Gewalten abhängig. Daraus erklären sich auch die vielen religiösen Kulte, die dafür dienten, die Natur gnädig zu stimmen.

„Allgemein müssen wir für das gesamte Paläolithikum mit einer reinen Aneignung dessen rechnen, was die Natur bot. Es fehlte völlig eine produktive Nahrungsgewinnung durch planmäßiges Anbauen von Nutzpflanzen und durch Halten von Haustieren, wie sie im Prinzip nachpaläolithische Wirtschaft kennzeichnet. Diese rein jägerische Einstellung muss in einer durch allgemeines Herkommen sanktionierten grundsätzlichen Bewertung der Tierwelt und der Umwelt insgesamt begründet gewesen sein: Die umgebende Natur wurde so, wie sie war, als gegeben und unabänderlich angesehen.“[3]

Die Natur ist dabei noch nicht, wie in der industriellierten Gesellschaft „Bedingung der Produktion, sondern Selbst die lebendige Produktivität“[4] dem sich der Mensch anpasst hat. Der Mensch ist noch völlig in die Naturgegebenheiten eingebunden.

 

2.2 Das Neolithikum und seine Folgen

Durch günstige klimatische Veränderungen, die wechselten Eiszeiten im Paläothikum gingen zu Ende, fand der Mensch eine andere Fauna und ein anderes Spektrum von Tierarten vor. Da die Tierarten sich jetzt oft ortsfest gaben, ließ sich der Mensch auch ortsfest nieder. Der Fischfang spielte ebenso eine große Rolle, wie die Entwicklung der Agrargesellschaft mit dem Anbau von Getreide und der Tierhaltung um 8000 v.Chr.[5] Die Nahrungsmittelversorgung wurde langfristig planbar durch die Haustiere und der Vorratshaltung von Getreide. Die gestiegene Nahrungsmittelversorgung erlaubte eine größere Population von Menschen und damit auch ein dichteres Zusammendrängen von Menschen. Die menschlichen Gesellschaften differenzierten sich immer stärker durch die notwendig gewordene Arbeitsteilung. Das größere Arbeitskräftepotential und die tiefere hierarchische soziale Schichtung erlaubte es den Menschen größere kulturelle Vorhaben umzusetzen. Ein eindruckvolles Beispiel für den kulturellen Sprung der Menschheit markiert z.B. Ägypten mit dem fruchtbaren Niltal, welches die erste Hochkultur  hervorbrachte. Es kam zu einer regen Handelstätigkeit im gesamten Mittelmeerraum, Mesopotamien, Kreta-Griechenland und bis in den asiatischen Raum hinein. Die Hochkulturen eiferten von nun an um die Vormachstellung, so dass sich die Hochkultur einander abwechselten. Trotz der weiteren Zunahme von Anbauflächen, Tierhaltung, Handel und der stetigen steigenden Population von Menschen, war der Mensch immer noch von der dauerhaften Fruchtbarkeit der Natur abhängig. Auch Epidemien bedrohten ihn in seiner Existenz. So begriff sich der Mensch auch folgerichtig noch von der Natur abhängig, deren Wirken er höheren Mächten zuschrieb. Dieses sollte sich in der Renaissance ändern. Die Verbindung zur Natur wurde zwar in der Renaissance nicht aufgegeben, aber der Mensch entwickelte ein Bewusstsein seiner selbst, welches im erlaubte sich Selbst um sich Selbstwillen zu verherrlichen. Der Mensch bekam eine Ahnung von seinem eigenen Schöpfungspotential. Die Welt verlor seinen statisch unveränderlichen Zustand. Die lediglich vervollkommung der „göttlichen Schöpfung“ wich dem Gefühl, selbst als Schöpfer tätig zu werden. Trotz dieses Selbstbewusstseins fühlte der Mensch sich noch in die Natur und damit in die Schöpfung eingebunden. Das gesteigerte Selbstbewusstsein veranlasste allerdings den Menschen tiefer und weiter zu schauen als bisher und sich damit ein Stück weit von der „göttlichen Ordnung“ und damit sich aus der Eingebundenheit der Natur zu entfernen.

 

2.3 Die industrielle Revolution oder die Industrialisierung des Lebens

Das Gefühl der Eingebundenheit in die Natur sollte sich in der Phase der Industrialisierung ändern. Die beginnende Industrialisierung Mitte des 18. Jahrhunderts in England und mit einigen Jahrzehnten Verzögerung in Mitteleuropa und Nordamerika führte zu einer massive Entwurzelung der Menschen. Ländliche soziale Abhängigkeitsstrukturen und Großfamilienverbände lösten sich auf. Alte Lebensrhythmen und Wertvorstellungen wichen der Notwendigkeit in der Fabrik zu „funktionieren“. In Scharen drängten die Menschen vom Land in die wachsenden Städte. Die Gesellschaften wandelten sich von Agrar- zu Industriegesellschaften. Durch den hohen Einsatz von künstlichen Kraftquellen und Maschineneinsatz kam es zu einer regelrechten Explosion der produzierten Warenmenge und damit einhergehend von Kapitalakkumulation. Die ehemals sozialen Abhängigkeitsstrukturen, die die existenzielle Grundlage der Landbevölkerung darstellten, weichten einer Warentauschgesellschaft mittels Geld. Plötzlich brauchten alle Menschen Geld, jedenfalls die städtischen Bewohner. Das zog den Zwang nach sich, die eigene Lebenszeit als Arbeitszeit dem „Arbeitgeber“ zu verkaufen. Das soziale Bindeglied wurde das Geld. Durch die enorme Arbeitsteilung, welche die Industrialisierung mit sich brachte, führte zu einer verschwommenen Vorstellung von dem eigenen Erzeugnis in der Fabrik. Dadurch verlor das eigne Erzeugnis, trotz der konkreten Arbeit, seine sinnliche Ganzheit. Damit wurde auch das eigene Erzeugnis zu etwas abstraktem. Das Leben in den immer weiter technisierten und geregelten Städten entfernte die Menschen immer weiter von den natürlichen Rhythmen der Natur und der eigenen Naturhaftigkeit.

Der Mensch begann sich eine künstliche Welt innerhalb der Natur als neue Natur zu schaffen.

Der Preis dieser Entwicklung waren soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Veränderungen von noch nie gekannten Ausmaßen. Karl Marx (1818-1883) beschreibt in seinem 1867 erschienenen Werk „Das Kapital“ eindruckvoll die Umbruchphase von einer Agrar- zu einer Industriegesellschaft durch den Kapitalismus.

„In der Sphäre der Agrikultur wirkt die große Industrie insofern am revolutionärsten, als sie das Bollwerk der alten Gesellschaft vernichtet, den »Bauer«, und ihm den Lohnarbeiter unterschiebt. Die sozialen Umwälzungsbedürfnisse und Gegensätze des Landes werden so mit denen der Stadt ausgeglichen. An die Stelle des gewohnheitsfaulsten und irrationellsten Betriebs tritt bewusste, technologische Anwendung der Wissenschaft. Die Zerreißung des ursprünglichen Familienbandes von Agrikultur und Manufaktur, welches die kindlich unentwickelte Gestalt beider umschlang, wird durch die kapitalistische Produktionsweise vollendet... Mit dem stets wachsenden Übergewicht der städtischen Bevölkerung, die sie in großen Zentren zusammenhäuft, häuft die kapitalistische Produktion einerseits die geschichtliche Bewegungskraft der Gesellschaft, stört sie andrerseits den Stoffwechsel zwischen Mensch und Erde... Sie zerstört damit zugleich die physische Gesundheit der Stadtarbeiter und das geistige Leben der Landarbeiter. Aber sie zwingt zugleich durch die Zerstörung der bloß naturwüchsig entstandnen Umstände jenes Stoffwechsels, ihn systematisch als regelndes Gesetz der gesellschaftlichen Produktion und in einer der vollen menschlichen Entwicklung adäquaten Form herzustellen. In der Agrikultur wie in der Manufaktur erscheint die kapitalistische Umwandlung des Produktionsprozesses zugleich als, Martyrologie der Produzenten, das Arbeitsmittel als Unterjochungsmittel, Exploitationsmittel und Verarmungsmittel des Arbeiters, die gesellschaftliche Kombination der Arbeitsprozesse als organisierte Unterdrückung seiner individuellen ebendigkeit, Freiheit und Selbständigkeit. Die Zerstreuung der Landarbeiter über größere Flächen bricht zugleich ihre Widerstandskraft, während Konzentration die der städtischen Arbeiter steigert. Wie in der städtischen Industrie wird in der modernen Agrikultur die gesteigerte Produktivkraft und größre Flüssigmachung der Arbeiterkauft durch Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft selbst.“ [6]

Die ehemals lebendige Einheit von Mensch und Natur wird durch die Lohnarbeit und Kapital aufgehoben, was zu einer Entfremdung der eigenen produktiven Kräfte und damit zu einer Trennung von Natur führt.

 

3 Das Mensch-Natur-Verhältnis nach Karl Marx

3.1 Die Naturentfremdung durch die entfremdete Arbeit

Der Mensch begann den Bezug zu seiner Arbeit, zu der Natur und damit auch zu seinen Mitmenschen zu verlieren. Karl Marx schreibt dazu:

„Indem die entfremdete Arbeit dem Menschen 1. die Natur entfremdet, 2. sich selbst, seine eigne tätige Funktion, seine Lebenstätigkeit, so entfremdet sie dem Menschen die Gattung; sie macht ihm das Gattungsleben zum Mittel des individuellen Lebens... Die entfremdete Arbeit macht also: 3. das Gattungswesen des Menschen, sowohl die Natur als sein geistiges Gattungsvermögen, zu einem ihm fremden Wesen, zum Mittel seiner individuellen Existenz. Sie entfremdet dem Menschen seinen eignen Leib, wie die Natur außer ihm, wie sein geistiges Wesen, sein menschliches Wesen. 4. Eine unmittelbare Konsequenz davon, daß der Mensch dem Produkt seiner Arbeit, seiner Lebenstätigkeit, seinem Gattungswesen entfremdet ist, ist die Entfremdung des Menschen von dem Menschen. Wenn der Mensch sich selbst gegenübersteht, so steht ihm der andre Mensch gegenüber. Was von dem Verhältnis des Menschen zu seiner Arbeit, zum Produkt seiner Arbeit und zu sich selbst, das gilt von dem Verhältnis des Menschen zum andren Menschen, wie zu der Arbeit und dem Gegenstand der Arbeit des andren Menschen. Überhaupt, der Satz, daß der Mensch seinem Gattungswesen entfremdet ist, heißt, daß ein Mensch dem andern, wie jeder von ihnen dem menschlichen Wesen entfremdet ist.“[7]

Marx beschreibt hier die Individualisierung der Gesellschaft und die Auflösung der sozialen- und solidarischen Bindungsstrukturen, die heute sogar stärker als zu  Marx Zeit, in industriellen Gesellschaften anzutreffen ist. Dieses Entfremdete für sich allein stehendes Individuum, was sich dessen nicht bewusst ist, da es nach Marx „revolutionäre Praxis“ eine Bewusstheit nur durch die Gemeinschaft der Menschen und Natur erfahren kann, ist solange Entfremdet, solange er seiner Arbeit Entfremdet ist. Die Arbeit ist bei Marx die zentrale Größe, da sie das schöpferische Wirken der lebendigen Natur darstellt und indem der Mensch arbeitet, ist er Teil dieser schöpferischen Naturkraft. 

„Wenn der wirkliche, leibliche, auf der festen wohlgerundeten Erde stehende, alle Naturkräfte aus- und einatmende Mensch seine wirklichen, gegenständlichen [wirkenden]Wesenskräfte durch seine Entäußerung als fremde Gegenstände setzt, so ist nicht das Setzen Subjekt; es ist die Subjektivität gegenständlicher [wirkender] Wesenskräfte, deren Aktion daher auch eine gegenständliche [wirkende] sein muß. Das gegenständliche [wirkende] Wesen wirkt gegenständlich [wirkend], und es würde nicht gegenständlich [wirkender] wirken, wenn nicht das Gegenständliche [Wirkende] in seiner Wesensbestimmung läge. Es schafft, setzt nur Gegenstände, weil es durch Gegenstände gesetzt ist, weil es von Haus aus Natur ist. In dem Akt des Setzens fällt es also nicht aus seiner »reinen Tätigkeit« in ein Schaffen des Gegenstandes, sondern sein gegenständliches [wirkendes] Produkt bestätigt nur seine gegenständliche [wirkende] Tätigkeit, seine Tätigkeit als die Tätigkeit eines gegenständlichen [wirkenden] natürlichen Wesens.“[8]

Marx beschreibt hier die „Wirkung“ der Natur als Natur. Der Mensch ist aus der „Wirkung“ der Natur hervorgegangen und durch seine eigene Wirkung ist er Natur. Da er nichts anderes macht, als zu wirken und damit wieder Natur zu sein. Diese produktiven Kräfte, bei den Menschen als Arbeit bezeichnet, sind der wahre Ausdruck der Natur, da sie den lebendigen Prozess des Lebens fortentwickeln. Durch seine Arbeit ist der Mensch bzw. durch sein Schaffen ist der Mensch am lebendigen Prozess und damit ein Teil dieses Lebensprozesses und damit Natur. Das ist die eine Natur des Menschen, die Natur, in der er in der Natur als Natur eingebunden ist. Es gibt aber nach Marx eine doppelte Natur des Menschen, die sich durch seine Entfremdung zu seiner Arbeit und damit zur Natur darstellt. Diese Entfremdung wirkt dadurch, „daß die tägliche Arbeit nicht als schöpferische Entfaltung der eigenen Fähigkeiten, sondern als eine bis zur Entselbstung fortschreitende Aussaugung und Ausbeutung der eigenen Kräfte erfahren wird, daß die produzierten Güter nicht eine bewußt menschliche Gestaltung, sondern vielmehr eine Zerstückelung natürlicher Lebenszusammenhänge darstellen,“[9] die sich aus den kapitalistischen Produktionsverhältnissen sich ergeben.

 

3.2 Die Wirkung der Entfremdung

Marx sieht in der Entfremdung die Grundbedingung für das kapitale Lohnsystem, dass die Menschheit in Sklaverei zu seinem möglichen Potential führt. [10] Das kapitale Lohnsystem reist die Menschen aus ihrem gewohnten Lebensverband, so dass sie Individuen werden, die ihr gesamtes individuelles Potential ausschöpfen müssen, um zu überleben und sich auch Selbst zu bestätigen. Dieses setzt das gesamte Produktionspotential im Menschen frei, welches zu den neuen Entwicklungen von Produktionsinstrumenten führt. Marx sieht in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft die  notwendige Zwangsvoraussetzung für die Entwicklung dieses menschlichen Potentials. Der Mensch wird durch das Lohnsystem gezwungen sich immer weiter zu entwickeln, wenn er überleben will. Damit entwickeln sich auch die Produktivkräfte. In diesem entfremdeten Zustand schafft der Mensch eine eigene Natur in der Natur die seiner Natur gemäß die Eigenschaften und Bedürfnissen seiner eigenen Gattung widerspiegelt.

„Eben in der Bearbeitung der gegenständlichen Welt bewährt sich der Mensch daher erst wirklich als ein Gattungswesen. Diese Produktion ist sein werktätiges Gattungsleben. Durch sie erscheint die Natur als sein Werk und seine Wirklichkeit. Der Gegenstand der Arbeit ist daher die Vergegenständlichung des Gattungslebens des Menschen: indem er sich nicht nur

wie im Bewußtsein intellektuell, sondern werktätig, wirklich verdoppelt und sich selbst daher in einer von ihm geschaffnen Welt anschaut.“[11]

Mehr noch, Marx sieht nicht nur eine Identität Mensch=Natur, sondern der Mensch tritt durch seinen Arbeitsprozess in solch einer Weise in eine Wechselwirkung mit der Natur, dass er die Natur verändert und diese Veränderung als sein eigenes Wirken erkennt und daraus sich selbst als Mensch definiert. Der Mensch ist Natur aber auch durch sein Wirken deren Erkenntnis auch Mensch. Etwas überspitz gesagt, ich wirke und erkenne dies, also bin ich. Damit ist aber noch nicht die naturwüchsige Natur des Menschen aufgehoben.

 

3.3 Das Naturhafte im Menschen

Der Mensch kann aber nicht ohne Mensch und Natur und daher treibt es den Menschen immer zum Menschen und zur Natur, um sich als Menschen unter Menschen als Mensch zu erfahren in seiner Naturhaftigkeit. Die Natur des Menschen drängt zur Natur. Marx macht das exemplarisch im Verhältnis von Mann und Frau deutlich.

„Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe. In diesem natürlichen Gattungsverhältnis ist das Verhältnis des Menschen zur Natur unmittelbar sein Verhältnis zum Menschen, wie das Verhältnis zum Menschen unmittelbar sein Verhältnis zur Natur, seine eigne natürliche Bestimmung ist. In diesem Verhältnis erscheint also sinnlich, auf ein anschaubares Faktum reduziert. Inwieweit dem Menschen das menschliche Wesen zur Natur oder die Natur zum menschlichen Wesen des Menschen geworden ist. Aus diesem Verhältnis kann man also die ganze Bildungsstufe des Menschen beurteilen. Aus dem Charakter dieses Verhältnisses folgt. Inwieweit der Mensch als Gattungswesen, als Mensch sich geworden ist und erfaßt hat; das Verhältnis des Mannes zum Weib ist das natürlichste Verhältnis des Menschen zum Menschen. In ihm zeigt sich also, in[wie]weit das natürliche Verhalten des Menschen menschlich oder inwieweit das menschliche Wesen ihm zum natürlichen Wesen, inwieweit seine menschliche Natur ihm zur Natur geworden ist. In diesem Verhältnis zeigt sich auch, in[wie]weit das Bedürfnis des Menschen zum menschlichen Bedürfnis, inwieweit ihm also der andre Mensch als Mensch zum Bedürfnis geworden ist, inwieweit er in seinem

individuellsten Dasein zugleich Gemeinwesen ist.“[12]

Der Mensch kann nicht ohne Natur, da er doch selbst Natur ist. Wie sollte er auch ohne Natur. Es sei den, er wäre ohne sich selbst und dann wäre er nicht. So führt Marx den Menchen auf eine symbiotische Einheit mit der Natur zurück. „Der Mensch lebt von der Natur, heißt: Die Natur ist sein Leib, mit dem er in beständigem Prozess bleiben muss, um nicht zu sterben. Daß das physische und geistige Leben des Menschen mit der Natur zusammenhängt, hat keinen andren Sinn, als daß die Natur mit sich selbst zusammenhängt, denn der Mensch ist ein Teil der Natur.“[13]

Marx erkennt aber, dass dieses Verhältnis nicht statisch ist, sondern in der permanenten Bewegung und damit der Veränderung unterworfen ist. So wie er den Menschen in der Einheit mit der Natur sieht, sieht er auch die Veränderungen, die der Mensch in der Bearbeitung der Natur der Natur zufügt und als veräderte Natur wieder auf den Menschen zurückwirkt.

 

3.4 Das Ende der Entfremdung

Da die gesellschaftliche Praxis den Menschen in die Entfremdung geführt hat, ist sie auch nur durch die gesellschaftliche Praxis von bewusst und solidarisch handelnden Individuen aufhebbar.[14] Da allerdings die gesellschaftliche Praxis durch das Kapital und Lohnsystem bestimmt ist und eine Veränderung der gesellschaftlichen Praxis, die ja in die Entfremdung geführt hat, die aber Notwendig war, impliziert das Ende der Entfremdung auch die Beseitigung des kapitalen Systems in der bisherigen Form. Das führt Marx zum Kommunismus Begriff.

„Der Kommunismus als positive Aufhebung des Privateigentums als menschlicher Selbstentfremdung und darum als wirkliche Aneignung des menschlichen Wesens durch und für den Menschen; darum als vollständige, bewußt und innerhalb des ganzen Reichtums der bisherigen Entwicklung gewordne Rückkehr des Menschen für sich als eines gesellschaftlichen, d.h. menschlichen Menschen. Dieser Kommunismus ist als vollendeter Naturalismus = Humanismus, als vollendeter Humanismus = Naturalismus, er ist die Wahrhafte Auflösung des Widerstreites zwischen dem Menschen mit der Natur und mit dem Menschen, die wahre Auflösung des Streits zwischen Existenz und Wesen, zwischen Vergegenständlichung und Selbstbestätigung, zwischen Freiheit und Notwendigkeit, zwischen Individuum und Gattung. Er ist das aufgelöste Rätsel der Geschichte und weiß sich als diese Lösung.“[15]

Damit schließt sich der Kreis. Der Mensch ist als Mensch zu sich gekommen.

 

4 Kritische Würdigung von Karl Marx

Aus heutiger Sicht ist es für mich beeindruckend, mit welcher Eindringlichkeit Karl Marx den Umbruch mit all seiner Gewalttätigkeit von der Agrar- zu Industriegesellschaft beschreibt. Die Herrschaft des Geldes, welches als Kapital in den Händen der bürgerlichen Gesellschaft zu Marx Zeit lag. Die Macht des Kapitals hat bis heute nichts von seiner Gewalt eingebüßt. Im Gegenteil! Immer mehr Lebensbereiche des Menschen und der Natur kommen in den Verwaltungsbereich des Geldes. So, dass diese Lebensbereiche nach Kapitalkriterien auf ihre Tauglichkeit, Funktionalität und Effiziens beurteilt werden. Die heutige Dominanz des Kapitals ist in einer globalisierenden Welt stärker als je zuvor. Dabei befolgt das Kapital immer noch die gleiche Regel, die schon zu Marx Zeiten gültig war: Vermehrung durch Ausbeutung. Mittelweile hat die Ausbeutung der Natur eine kritische Große erreicht, welches bei weiter fortschreitender Zerstörung nicht mehr die existentielle Lebensgrundlage des Menschen sichern kann. Dabei mahnt Marx zu seiner Zeit schon an: „Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutznießer, und haben sie als boni patres familias den nachfolgenden Generationen verbessert zu hinterlassen.“[16]

Was man hier bei Marx liest, sind ganz moderne Forderungen von den Verfechtern des Nachhaltigkeitsprinzips. Marx fordert nicht mehr aber auch nicht weniger als eine intergenrerationelle Verantwortung. Dabei sieht er auch die Grenzen von Ausbeutung und einseitigem Wachstum. Er schreibt dazu: „Antizipation der Zukunft – wirkliche Antizipation – findet überhaupt in der Produktion des Reichtums nur statt mit Bezug auf den Arbeiter und die Erde. Bei beiden kann durch vorzeitige Überanstrengung und Erschöpfung, durch Störung des Gleichgewichts zwischen Ausgabe und Einnahme, die Zukunft realiter [in Wirklichkeit] antizipiert und verwüstet werden. Bei beiden geschieht es in der kapitalistischen Produktion.“[17] Auch diese Gefahr, die Marx benennt, hört sich sehr modern an. Sie könnte aus der Feder von Naturschützern und Globalisierungsgegnern stammen. Ob damit Marx aber tatsächlich die globalen ökologischen Probleme (z.B. Treibhauseffekt) vorweggenommen hat, bezweifle ich. Er kann unsere Ökologieprobleme nicht im Detail und schon gar nicht in dieser Dramatik gesehen haben. Er sieht zwar die Natur als Mutter des Lebens und als unbedingte Voraussetzung für den weiteren Erhalt des Lebens, aber bei seiner Gesellschaftsanalyse der bestehenden Produktionsverhältnisse und damit der sogenannten gesellschaftlichen Praxis bleibt er beim Menschen stehen. Für Marx sind die gesellschaftlichen Verhältnisse nur durch des Menschen Einfluß vom Menschen gemacht und daher nur vom Menschen veränderbar. Damit verwehr Marx der Natur einen Einfluß auf bestehenden Gesellschaftsverhältnisse zu nehmen. Er bestimmt die Natur aus der Bestimmung des Menschen mit seinen Produktivkräften. Es sieht aber heute so aus, dass nur die Natur durch ihre Wunden, die wir ihr zufügen, den Menschen zwingen wird, die gesellschaftliche Praxis abzuändern, wenn er überleben will. Wir werden uns in viel stärkerem Masse der ursprünglichen Natur zuwenden müssen als es Marx noch geahnt hat. Er konnte vermutlich noch nicht ahnen, wie sehr wir im 21. Jahrhundert mit „Wohlstand“ und Technologie ausgerüstet sein würden auf Kosten der Natur. Ich finde bei ihn auch nicht, wenn ich jedenfalls  Schmied-Kowarzik lese, den naturhaften-tierischen Räuberinstinkt im Menschen wieder. Marx beschreibt den Ausbeutungsmechanismus über die bestehenden Produktionsverhältnisse, aber er versäumt es, den Antrieb dahinter zu analysieren. Ich kann Marx auch nicht darin folgen, dass er den „göttlichen Faktor“ aus der Natur des Menschen verbannt. Ja, gar als hinderlich betrachtet. Dazu schreibt er: „der Atheismus ist eine Negation des Gottes und setzt durch diese Negation das Dasein des Menschen; aber der Sozialismus als Sozialismus bedarf einer solchen Vermittlung nicht mehr; er beginnt von dem theoretisch und praktisch sinnlichen Bewußtsein des Menschen und der Natur als des Wesens. Er ist positives, nicht mehr durch die Aufhebung der Religion vermitteltes Selbstbewußtsein des Menschen, wie das wirkliche Leben positive, nicht mehr durch die Aufhebung des Privateigentums, den Kommunismus, vermittelte Wirklichkeit des Menschen ist. Der Kommunismus ist die Position als Negation der Negation, darum das wirkliche, für die nächste geschichtliche Entwicklung notwendige Moment der menschlichen Emanzipation und Wiedergewinnung.“[18]

An diesem Punkt kann ich Marx, wie schon gesagt,  nicht folgen.  Nicht weil ich selber einer Religion anhängen würde, sondern aus der Beobachtung der Geschichte und der heutigen Zeit, dass der Mensch bei all seiner Verletzlichkeit und der Gewissheit seines kommenden Todes die Sehnsucht nach einer Verbindung zu etwas höherem verspürt. Was die Religionen auszeichnet, ist, dass sie den Menschen Trost und eine Sinnhaftigkeit des Lebens zu allen Zeiten gegeben haben. Ob der Mensch wirklich auf diese „Verbindung“ verzichten kann, halte ich für ausgeschlossen. Zumal sich auch immer die Frage, woraus die Natur selbst hervorgegangen ist und der ursprüngliche Impuls der schöpferischen Kräfte der Natur liegt, sich stellt.

Für mich ist die Entfremdung vierfach. Die Entfremdung von etwas „Höheren“, von der Natur, von den Mitmenschen und von sich selbst. Damit fällt der einzelne Mensch in Bewusstlosigkeit auf sich selbst zurück.

Ich möchte mit einem Zitat von Schelling schließen: „Hieraus entsteht der Hunger der Selbstsucht, die in dem Maß, als sie vom Ganzen und von der Einheit sich lossagt, immer dürftiger, ärmer, aber eben darum begieriger, hungriger, giftiger wird. Es ist im Bösen der sich selbst aufzehrende und immer vernichtende Widerspruch, daß es kreatürlich zu werden strebt, eben indem es das Band der Kreatürlichkeit vernichtet, und aus Übermut, alles zu sein, ins Nichtsein fällt.“[19]

 

Literaturverzeichnis

 Immler, Hans: Natur in der ökonomischen Theorie. Opladen 1985, S. 15-25, 239-293.

 

Immler, Hans: Vom Wert der Natur. Zur ökologischen Reform von Wirtschaft und

Gesellschaft. Opladen 1989, S. 9-238.

 

Marx, Karl: Das Kapital. Digitale Bibliothek Band 11: Marx/Engels.

 

Marx, Karl: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, Digitale

Bibliothek Band 11: Marx/Engels.

 

Microsoft: Encarta Enzyklopädie 2001.

 

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph: [Philosophische Untersuchungen] über das Wesen der

menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände, S. 88. Digitale Bibliothek Band 2: Philosophie, S. 37577.

 

Schmied-Kowarzik, Wolfdietrich: Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur.

 Freiburg/München 1984.


 

[1] Immler, H.: Natur in der ökonomischen Theorie, 1985, S. 15.

[2] Vgl. Microsoft, Encarta Enzyklopädie Plus 2001.

[3] Immler, H., Vom Wert der Natur, 1989, S. 105f (zit. nach Ebenda, S. 55).

[4] Immler, H., Vom Wert der Natur, 1989, S. 106.

[5] Vgl. Microsoft, Encarta Enzyklopädie Plus 2001.

[6] Marx, K., Das Kapital, S. 749. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 4055-4057.

[7] Marx, K, Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 100. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 668f.

[8] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 215. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 783.

[9] Schmied-Kowarzik, W., Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur, 1984, S. 71.

[10] Vgl. Schmied-Kowarzik, W., Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur, 1984, S. 78

[11] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 99. Digit. Bibliothek  11: Marx/Engels, S. 667.

[12] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 133. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 701f.

[13] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 96. Digit. Bibliothek  11: Marx/Engels, S. 664.

[14] Vgl. Schmied-Kowarzik, W., Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur, 1984, S. 72

[15] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 135. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 702f.

[16] Marx, K. : Das Kapital, S. 3992. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 7301.

[17]  Schmied-Kowarzik, W., Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur, 1984, S. 96f (zit. nach Marx, K., Kritik der politischen Ökonomie, S. 303).

[18] Marx, K., Ökonomisch-philosophische Manuskripte, 1844, S. 154. Digit. Bibliothek 11: Marx/Engels, S. 722.

[19] Schelling, F., Philosophische Untersuchungen, S. 88. Digit. Bibliothek 2: Philosophie, S. 37577.